Augenoperation mit Laser

Eine Oberflächenbehandlung der Augen dient der Korrektur verschiedener Fehlsichtigkeiten. Dabei wird die oberste Hornhautschicht, auch Epithel genannt, entfernt. Nach der Entfernung kommt der Excimer-Laser zum Einsatz. Er glättet die Hornhaut und gleicht den Sehfehler aus. Da das wegoperierte Epithel wieder nachwachsen kann, verschließt es die Wunde, die das Lasern mit sich bringt.

Die verschiedenen Laser-Verfahren nennen sich Lasek, Epi-Lasek und PRK. PRK bedeutet Photorefraktive Keratektomie und ist eine Methode, bei der das Hornhaut-Epithel mechanisch entfernt wird. Sie unterscheiden sich durch die Art und Weise, wie die Hornhaut entfernt wird.

Lasek bedeutet Epithelial Keratomileusis und stellt ein Behandlungsverfahren dar, bei dem die Oberfläche der Augen operiert wird. Eine Alkohollösung dient zum Entfernen des Hornhautepithels. Kurzsichtige Patienten bis zu –6 Dioptrien und weitsichtige Patienten bis zu +3 Dioptrien und Astigmatismus-Patienten können mit dieser Methode ihre Fehlsichtigkeit ausgleichen.

Lasik bedeutet Laser in situ Keratomileusis und stellt eine Operationsmethode dar, die zur Flap-Chirurgie zählt. Dabei wird eine dünne Schicht der Hornhaut, auch Lamelle oder Flap genannt, von der Hornhaut abgelöst. Ein Hornhauthobel, auch Mikrokeratom genannt, wird anschließend zur Hornhautkorrektur eingesetzt. Diese Behandlungsmethode ist für Patienten mit einer Kurzsichtigkeit bis zu –10 Dioptrien und bei einer Weitsichtigkeit bis +4 Dioptrien geeignet. Die Dicke der Hornhaut muss
≥ 500 µm sein.